Fragen & Antworten
Welche Erfahrungen bietet Bernd Glier?
Eine entscheidende Voraussetzung für professionelles Design ist die Qualifikation des Gestalters. Ich absolvierte ein fünfjähriges Studium an der Kunsthochschule Berlin mit dem Abschluss als Diplom-Industriedesigner und bin außerdem Ingenieur für Maschinenbau. Um die technischen mit den ästhetisch-gestalterischen Eigenschaften zu vereinen, bedarf es sehr guter integrativer Fähigkeiten. Ich besitze umfassende Erfahrungen in der Teamarbeit mit Ingenieuren, dabei sind mir die Entwicklungsabläufe eines Projektes innerhalb einer Firma sehr vertraut. Gemeinsame Überlegungen mit dem Auftraggeber führen sehr oft auch zu neuen gestalterischen Ansätzen.
Welche Designleistungen bietet Glier Produktdesign an?
Ich betreue Sie in Sachen Design von der Idee bis zum fertigen Produkt/ Industriedesign mit neuen Nutzungskonzepten und effizientem Materialeinsatz/ Entwürfe, die sich auf einen konkreten technologischen Hintergrund und eine ingenieurtechnische Invariante beziehen/ Gestaltung von medizintechnisch geprägten Produkten und Trainingsgeräten/ Entwurf und Darstellung von Schienenfahrzeugen, Interieur- und Exterieurdarstellungen/ Zusammenführung und Integration von Funktionen an Gerätegehäusen/ Umfangreiche Erfahrung im Entwurf von Blechfaltungen und Schweiß-Metallkonstruktionen/ Untersuchung und Formulierung von Anforderungen an ein Produkt hinsichtlich der Ergonomie und Nutzungsbeschreibung/ 3D- Modellierung als Volumen- und Flächenmodell, welche die Gestalt funktionell und plastisch beschreiben/ Komposition von Material- und Farbeigenschaften/ Mein Spezialwissen besteht vor allem darin, mich in jede Art von Gestaltungsgebiet und Aufgabe einzuarbeiten und dabei den Blick für gute Proportionen nicht zu verlieren. Dabei erstelle ich auch die technischen Rahmenbedingungen für die Konstruktion/ Die Kooperationsvernetzungen sichern ein hohes Maß an Flexibilität zu den Gewerken Konstruktion, Modellbau, IT-WEB und Fotografie. Die Anpassung von Kapazitäten ist dadurch jeder Zeit möglich/
Welche Rolle spielt das Urheberrecht für Designer und ihre Auftraggeber?
Seit Inkraftsetzung des neuen Urheberrechts (UrhG) 2002/ 2003 betrachtet der Gesetzgeber nun die Schaffung von gestalterischen Werken nicht nur als eine Dienstleistung im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), sondern sie ist im Sinne des UrhG auch eine persönliche, geistige Schöpfung, was u.a. bedeutet, dass sich die Gesamtvergütung für eine Designleistung praktisch in eine nachvollziehbare Entwurfs- und Nutzungsvergütung gliedert.
Wie werden Designleistungen kalkuliert und vergütet?
Vergütung und Unkosten: Wie in jeder anderen Branche existieren unterschiedliche betriebswirtschaftliche Modelle, um Stundensätze, Tage-Pauschalen oder Lizenzen zu berechnen. Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, Grundlage sollte immer eine kaufmännisch fundierte Finanzplanung sein, die mit dem UrhG korrespondiert. Die Gesamtvergütung für eine Designleistung sollte deshalb grundsätzlich differenziert dargestellt werden, was insbesondere Auftraggebern Rechtssicherheit bietet. Als bewährtes Beispiel kann sich eine Gesamtvergütung aus folgenden Einzelpositionen zusammensetzen:
Entwurfsvergütung
Nutzungsvergütung
Vergütungen für sonstige Leistungen
Material und Organisationskosten
Fremdkosten
Das Ziel einer jeden Auftragskalkulation ist natürlich einerseits die Erwirtschaftung einer positiven Umsatzrendite für den Designer, andererseits muss die Kalkulation eine lohnende Investition für einen Auftraggeber darstellen. Eine ausgewogene Relation der Interessen ist für beide Vertragsparteien hier vorteilhaft, sie garantiert ein konstruktives Miteinander und letztlich den Erfolg.
Ich benötige ein Angebot. Wie funktioniert das?
Ein Angebot einzuholen ist neben der Kostenübersicht auch das Bekenntnis, sich zu dem einen oder anderen Profil eines Designers zu bekennen oder zumindest sich zu interessieren. Wichtig für einen Designer bei einer Angebotsanfrage ist es, ausreichend Informationen über die zukünftige Produktentwicklung eines Auftraggebers zu bekommen. Damit verbindet sich auch die Information, welche Erfahrungen man bis dahin mit Design hat. In jedem Fall bitte ich Sie, nach einer persönlichen Kontaktaufnahme ein schriftliches Briefing an Glier Produktdesign zu senden, in dem folgende Punkte benannt sind:
Ihre Firma (vollständige Anschrift )
Ansprechpartner (Kontaktdaten digital per E-Mail )
Produktbezeichnung (Foto, kurzer und beschreibender Name)
Produktbeschreibung (Abmaß-Zeichnung, wichtige Funktionen, Werkstoffe u. Technologien)
Marktsituation (Zielgruppe, Stückzahl pro Jahr)
Vereinbarungen (Geheimhaltung, Rechtsschutz usw.)
Termine
Wenn ich dieses Briefing von Ihnen erhalten habe, melde ich mich umgehend per Mail oder telefonisch und vereinbare mit Ihnen eine zeitnahe Übergabe des Angebotes.